Meilenstein für die Ausbildungsinitiative erreicht

Vortrag auf der Fachtagung Kampfmittelbeseitigung in Bad Kissingen – 23.-24. März 2026

Die Ausbildungsinitiative zur Einführung eines eigenständigen Ausbildungsberufes in der Kampfmittelräumung hat einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Unser Fachbereichsleiter für Geophysik und Fortbildung, Simon Gremmler, stellte in der vergangenen Woche im Rahmen der Fachtagung des Bundes Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker e.V. (BDFWT) in Bad Kissingen unter dem Vortragstitel „Dualer Ausbildungsberuf für die Branche“ den aktuellen Stand der Initiative sowie die kommenden Schritte vor. Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die Entwicklung der vergangenen Jahre und die Ergebnisse der Voruntersuchung zur Einführung eines dualen Ausbildungsberufes für die Branche.

Seit rund eineinhalb Jahren wirkt die Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum intensiv an dieser Voruntersuchung beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit. In diesem Zeitraum wurden unter anderem Branchenanalysen durchgeführt, Expertinnen und Experten befragt sowie Betriebe und Behörden einbezogen. Ziel war es, die Notwendigkeit, Inhalte sowie juristische und strukturelle Rahmenbedingungen eines neuen Ausbildungsberufes fundiert zu prüfen.

Der nun vorliegende Abschlussbericht der Voruntersuchung bestätigt die zentrale Zielsetzung der Ausbildungsinitiative: Das Bundesinstitut für Berufsbildung empfiehlt die Einführung eines eigenständigen Ausbildungsberufs „Fachkraft für Kampfmittelräumung“. „Die Voruntersuchung hat bestätigt, dass wir einen eigenen Beruf in der Kampfmittelräumung brauchen und dass unsere Branche stark und groß genug ist, diese Herausforderung zu stemmen“, freut sich Simon Gremmler.

Dieser Fortschritt ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zahlreicher Partner aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Behörden, Unternehmen und Fachverbänden. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Förderern der Ausbildungsinitiative für ihr Engagement und das Vertrauen in dieses wichtige und langfristige Vorhaben.

Einen neuen Einstieg schaffen

Vortrag auf der Fachtagung Kampfmittelbeseitigung in Bad Kissingen – 13. -14. März 2023

Unter dem Titel „Einen neuen Einstieg schaffen“ stellte Simon Gremmler, Fachbereichsleiter für Geophysik und Kampfmittelräumung, die Idee der Ausbildungsinitiative auf der vom Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker e.V. (BDFWT) organisierten Fachtagung Kampfmittelbeseitigung in Bad Kissingen vor.

Mit der Initiative wird die Idee eines eigenen Ausbildungsberufes in der Kampfmittelräumung verfolgt. „Einen Einstieg schaffen“ bedeutet hierbei, Berufsanfänger:innen die Möglichkeit eines attraktiven und hochwertigen Einstiegs in die Kampfmittelräumung anzubieten. Damit könnte letztlich eine neue Personalie mit einheitlich erlernten, umfassenden und weitgefächerten Inhalten über die Tätigkeiten in der Kampfmittelräumung geschaffen werden.

Unterstützung auf dem Weg zur Einführung eines neuen Berufes erhält die Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum vom Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (KWB).

Vortrag auf der Fachtagung Kampfmittelbeseitigung vom Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker e.V.

Großes Interesse an einem Ausbildungsberuf für die Kampfmittelräumung

„Nachwuchs finden, Wertigkeit schaffen“ unter diesem Motto stellte Simon Gremmler bei der 14. Fachtagung Kampfmittelbeseitigung in Dresden die von der Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum initiierte Initiative zur Schaffung eines eigenen Ausbildungsberufs für die Kampfmittelräumung vor. 

„Die Kampfmittelräumung in Deutschland ist für Berufseinsteiger kaum interessant“, so Simon Gremmler. Dass ein Ausbildungsberuf hier helfen würde, stellte er in seinem Vortrag ausführlich dar. „Mit einem eigenen Ausbildungsberuf würden wir nicht nur dem Mangel an Nachwuchskräften begegnen, wir würden zudem die Qualität und Einheitlichkeit steigern. Das Ergebnis wäre eine umfassende Ausbildung als attraktive Basis für ein ausfüllendes Berufsleben“, führte der Fachbereichsleiter Fortbildung der Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum Gremmler aus.

Eine von ihm vorgestellte Umfrage unter Kampfmittelräumfirmen und die konstruktive Debatte bei der von der Sprengschule Dresden ausgerichteten Fachtagung unterstrichen die Bedeutung dieser Aufgabe. „Es wird ein langer Weg sein um an das Ziel eines Ausbildungsberufes zu kommen, aber umso wichtiger ist es, dass wir jetzt gemeinsam anfangen diesen Weg zu gehen „, resümiert Simon Gremmler von der Stiftung.

[Foto: Sprengschule Dresden]